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Scannen des Säuglingskopfes mit EinScan Medixa

FALLSTUDIEN

Veröffentlicht am 30. März 2026

3D-Scan für Schädel-Helm-Therapie: EinScan Medixa bei ORTHOtechnik M4

Anstatt Gipsabdrücke zu verwenden, begann ORTHOtechnik M4, die Schädelhelmtherapie mit fortschrittlicher Scantechnologie anzubieten, und rüstete seine Ausrüstung schrittweise auf, als der neue EinScan Medixa verfügbar wurde. Entdecken Sie ihre Reise durch den digitalen Workflow in der Orthetik.

Bei Säuglingen, bei denen eine Schädeldeformität diagnostiziert wurde, spielt ein frühzeitiges Eingreifen eine entscheidende Rolle bei der Steuerung einer gesunden Schädelentwicklung. Die Schädelhelmtherapie ist weit verbreitet, um den Schädel eines Babys im Laufe der Zeit sanft zu formen. Die Wirksamkeit dieser Behandlung hängt jedoch stark von einem Schlüsselfaktor ab: der genauen Vermessung des Kopfes.


Traditionell wurde dies durch Gipsabdrücke erreicht. Für viele Ärzte stellt diese Methode jedoch eine praktische und emotionale Herausforderung dar, insbesondere bei der Arbeit mit Säuglingen.

 

Als die ORTHOtechnik M4 in Österreich vor fünf Jahren begann, die Schädelhelmtherapie anzubieten, traf das Team eine bewusste Entscheidung:

Anstatt die traditionellen Gipsmethoden zu adaptieren, wurde der Arbeitsablauf von Anfang an vollständig auf digitale Technologien aufgebaut.

Digitaler Arbeitsablauf bei der Herstellung von Schädelhelmen
Digitaler Arbeitsablauf bei der Herstellung von Schädelhelmen

"Wir haben erst vor fünf Jahren begonnen, Kopfhelme zu verwenden, und wir haben anfangs ausschließlich die Scantechnologie eingesetzt. Gipsabdrücke haben wir nie verwendet."

-- Gerald Kastner, Leiter der Orthopädietechnik bei ORTHOtechnik M4

Mit diesem frühen Engagement für digitale Arbeitsabläufe wurde der Grundstein für einen effizienteren und patientenfreundlicheren Behandlungsprozess gelegt.

Warum die Abkehr vom traditionellen Gipsabdruck?

Das Team hatte zwar bereits Erfahrung mit Gipsabdrücken für Hände und Füße, aber die Anwendung derselben Methode auf den Kopf von Säuglingen warf sofort Bedenken auf.

Die Schädelhelmtherapie erfordert nicht nur Präzision, sondern auch ein Verfahren, das sicher, schnell und wenig belastend ist. In der Praxis ist der traditionelle Gipsabdruck oft in mehrfacher Hinsicht unzureichend:

  • Unannehmlichkeiten für Säuglinge

  • Stressige Erfahrung für die Eltern

  • Zeitaufwendige Verfahren

  • Risiko von Ungenauigkeiten

So erklärt die Orthopädietechnikerin Hannah Sigl:"Ich kann es mir nicht anders vorstellen, denn allein die Vorstellung, einem Baby einen Gips anzulegen, erscheint mir nicht einfach."

Traditionelles Gipsabgussverfahren
Traditionelles Gipsabgussverfahren

Aufbau des ersten digitalen Workflows mit EinScan H2

Um diese Herausforderungen zu meistern, implementierte ORTHOtechnik M4 einen vollständig digitalen Arbeitsablauf, der auf 3D-Scannen und 3D-Drucken basiert. Der EinScan H2 wurde zu einer Schlüsselkomponente in dieser ersten Phase.

Mit der Möglichkeit, präzise Kopfdaten in nur 30 Sekunden zu erfassen, reduziert der Scanprozess die Belastung für Patienten und Ärzte erheblich. Diese Geschwindigkeit ist besonders wichtig bei der Arbeit mit Kleinkindern, die nur eine begrenzte Toleranz für lange Verfahren haben.

Digitaler Arbeitsablauf bei der Herstellung von Schädelhelmen-1
Digitaler Arbeitsablauf bei der Herstellung von Schädelhelmen

Wie Hannah bemerkt, ist es heute so einfach mit dem 3D-Scannen oder mit einem Scanner... Es funktioniert so reibungslos, so leicht, und die Kinder weinen nicht.

Diese Effizienz verbessert auch die Erfahrung für die Familien. Ein Elternteil eines jungen Patienten erzählte von seinen anfänglich fehlenden Erwartungen und seiner anschließenden angenehmen Überraschung.

"Ich finde die 3D-Messung sehr praktisch, vor allem, wenn es sich um kleine Kinder handelt. Das Verfahren ist sehr unterhaltsam; es dauert nur eine gewisse Zeit, um ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen, und dann ist es vorbei. Gerade mit einem Kind finde ich viele Dinge kompliziert, und es war einfach eine kurze Erleichterung, dass dies kein langer Prozess war."

H2

EinScan H2

Der EinScan H2 ist ein hybrider, handgeführter 3D-Scanner mit LED- und Infrarot-Lichtquellen. Er verbessert sein Vorgängermodell mit einer Texturkamera mit 5MP-Auflösung, verbesserter Genauigkeit und 3 Infrarot-VCSEL-Projektoren für fotorealistischere Texturen und eine bessere Datenqualität

  • Fotorealistische Textur
  • Ultraweites FOV
  • Optimiert für 3D-Scans von Gesicht und Körper

Umstellung auf EinScan Medixa

Während das EinScan H2 einen zuverlässigen digitalen Prozess ermöglichte, zeigte der tägliche klinische Einsatz weitere Optimierungsmöglichkeiten auf - insbesondere in Bezug auf Flexibilität, Benutzerfreundlichkeit und den Umgang mit realen Herausforderungen wie Patientenbewegungen. Anstatt den Arbeitsablauf zu ändern, wollte ORTHOtechnik M4 ihn weiter verfeinern und vereinfachen. Dies führte zur Umstellung auf EinScan Medixa.

 

Bei der Umstellung auf EinScan Medixa ging es nicht nur um die Einführung eines neuen Geräts, sondern darum, den bereits gut funktionierenden Arbeitsablauf zu verbessern und ihn in der Praxiseinfacher und flexibler zu gestalten.

Scannen des Säuglingskopfes mit EinScan Medixa
Scannen des Säuglingskopfes mit EinScan Medixa

Die wichtigsten Verbesserungen von EinScan Medixa:

  • Kabellos und tragbar: Das kompakte und kabellose System vereinfacht die Vorbereitung und den Betrieb, so dass sich das Team freier um den Patienten herum bewegen kann oder für Scanszenarien vor Ort.

  • Konfigurierte Scan-Parameter: bietet voreingestellte Scan-Modi für verschiedene Körperteile, so dass Kliniker ohne manuelle Einrichtung schnell mit dem Scannen beginnen können und die Scandaten direkt auf dem Gerät verarbeitet werden können.

  • Benutzerdefiniert: Medixa ermöglicht auch benutzerdefinierte Parametereinstellungen, die auf den spezifischen Bedürfnissen des Arztes basieren.
  • Verbesserte Algorithmen: Bei der Arbeit mit Säuglingen sind Bewegungen immer eine Herausforderung. Medixa ist in der Lage, leichte Patientenbewegungen während des Scannens zu kompensieren, wodurch das Ergebnis genauer wird.
  • Flexible Integration: Medixa unterstützt auch die Integration mit Designplattformen oder Krankenhaussystemen, so dass die Scandaten nahtlos in die nächsten Schritte des Arbeitsablaufs übertragen werden können.
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EinScan Medixa

Ein kabelloser All-in-One-3D-Scanner, der speziell für die Orthopädietechnik und Prothetik entwickelt wurde. Die berührungslose und vollständig digitale Methode ermöglicht dem Orthopädietechniker eine effizientere, präzisere und einfachere Patientenversorgung.

  • Maßgeschneiderter Arbeitsablauf für Orthopädietechnik und Prothetik
  • Vielseitige und personalisierte Scan-Voreinstellungen
  • Bewegungsausgleich
  • Berührungslos und patientenfreundlich

Fazit

Bei ORTHOtechnik M4 stellt der Übergang von EinScan H2 zu EinScan Medixa eine natürliche Weiterentwicklung eines bereits digitalen Workflows dar. Anstatt die Arbeitsweise zu verändern, vereinfacht Medixa den Prozess weiter und macht das Scannen tragbarer, flexibler, intuitiver und robuster im täglichen klinischen Einsatz.

Für die Kliniker bedeutet dies mehr Effizienz. Für die Patienten und ihre Familien bedeutet es eine schnellere, einfachere und komfortablere Erfahrung.

Über ORTHOtechnik M4

Als Teil der ORTHOtechnik-Familie versorgt ORTHOtechnik M4 seine Kunden mit hochwertigen medizinischen Hilfsmitteln, vom Rollstuhl bis hin zu Reha-Hilfsmitteln zur Unterstützung beim Gehen, Stehen und Sitzen. Darüber hinaus werden in der eigenen Werkstatt individuelle Orthesen und Prothesen mit höchsten Ansprüchen gefertigt. Durch die Integration moderner Fertigungstechnologien wie 3D-Scanning und 3D-Druck erreicht ORTHOtechnik M4 individuelle und präzise Anpassungen für ihre Patienten.